Projekt Weltreligionen
28. Jan 2019

Projekt zu Weltreligionen in der ARRS

Schülerinnen und Schüler der Religionsgruppe 9 d, e und f führen Expertengespräche mit Vertretern der Weltreligionen durch.

Getreu dem Motto "Alles wirkliche Leben ist Begegnung" des Religionsphilosphen Martin Buber, führte die Religionsgruppe 9 d, e und f der August-Renner-Realschule Rastatt im letzten halben Jahr das Projekt "Expertengespräche mit Vertretern der Weltreligionen", unterstützt durch ihr Lehrkraft Hanna Mundt, durch.

Zentrales Anliegen war es, eine Begegnung der Schüler der August-Renner-Realschule mit je einem Vertreter der fünf Weltreligionen, Judentum, Christentum, Islam, Buddhismus und Hinduismus, innerhalb des katholischen Religionsunterrichts zu organisieren und so einen Austausch zwischen den Religionen zu ermöglichen und den interreligiösen Dialog zu stärken. In einem ersten Schritt fand eine theoretische Auseinandersetzung mit dem Unterrichtsgegenstand „Weltreligionen“ statt. Im Anschluss daran planten die Schüler die Besuche und es gelang ihnen, im Verlauf des Projektes ein Zusammentreffen mit Vertretern nahezu aller Weltreligionen auszurichten. Lediglich mit Blick auf den Hinduismus, konnte kein Vertreter ausfindig gemacht werden, der den Unterricht besuchen konnte.

So besuchte zuerst der Religionspädagoge Ali Koç des Dörfler Schülerwohnheims Rastatt die Religionsgruppe, um über den Islam zu berichten. Wie auch bei den darauffolgenden Besuchen der Experten begann der Besuch mit einem sehr informativen Vortrag über die Religion und die damit verbundenen Aspekte. Anschließend fand eine Fragerunde, in der die Schüler all ihre Fragen stellen konnten, statt. Diesem Ablauf folgend besuchten daraufhin auch Frau Angelika Schulze, Pfarrerin der evangelischen Michaelsgemeinde Rastatt und Herr Ralf Dickerhof, Pfarrer der katholischen Kirche Rastatt, den katholischen Religionsunterricht. Hierdurch erhielten die Schüler auch die Möglichkeit eines interkonfessionellen Dialogs. Ebenfalls erfreute sich die Religionsgruppe besonders an dem Besuch von Daniel Naftoli Surovtsev, Rabbi der israelitischen Kultusgemeinde Baden-Baden. Die Gäste wurden von den Schülern stets herzlich mit Getränken, kleinen Speisen sowie einem Dankespräsent empfangen. Die Besucher revanchierten sich mit einer großen Offenheit gegenüber den Schülern, sehr interessanten Vorträgen und kompetenten Auskünften zu den Fragen der Schüler. Neben den Begegnungen innerhalb des Religionsunterrichts, besuchten die Schüler an einem Nachmittag das buddhistische Zentrum Rastatt, in dem sie, geleitet von der praktizierenden Buddhistin Irina Ludwig, einen aufschlussreichen Impuls-Vortrag mit anschließender Fragerunde sowie eine für die Schüler eindrucksvolle "Schnupper-Meditation" erhielten.

Durch die Begegnungen mit den Vertretern der Weltreligionen gelang es, in einen Dialog zu treten und dadurch die Akzeptanz und Toleranz zwischen den Religionen zu stärken. Alle Beteiligten waren sich einig, dass man auf diese Weise die Schule zu einem Ort des interreligiösen Dialogs werden lassen kann. An dieser Stelle ein herzliches Dankeschön an alle Experten, die dies ermöglichten.

 

Text und Bild: Hanna Mundt

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